Um die Lebensqualität in der Bodenseeregion und die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft angesichts bestehender und zukünftiger Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und demographischem Wandel zu sichern, muss die digitale Transformation in der Region unter Berücksichtigung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter vorangetrieben werden.

Der Fokus des Labs liegt auf nachhaltigen IoT-Lösungen für die Immobilienwirtschaft, die zu den ressourcenintensiven Branchen zählt. Dadurch kommt ihr eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von Ressourceneffizienz und Klimaneutralität zu. IoT-Lösungen können hier eine entscheidende Rolle spielen. Gleichzeitig kann ihr Einsatz jedoch zu zusätzlichem Elektroschrott und Energieverbrauch führen. Das Lab zielt daher durch folgende Lösungsansätze auf nachhaltige IoT-Lösungen für eine nachhaltigere Immobilienwirtschaft ab:

Technologische Innovationen:

    2021 10 29 Grafik IoT

  • IoT-spezifische und ökobilanzielle Analyse- und Bewertungsstruktur
  • Konzepte zur Steigerung der Interoperabilität und zum modularen und kreislauffähigen Einsatz von IoT-Lösungen

Wirtschaftliche Innovationen:

  • Erarbeitung nachhaltiger Geschäftsprozesse und Servicemodelle mit Hilfe von IoT-Produkten
  • Langfristige Wertschöpfung durch den Einsatz von neuen kreislauforientierten Servicemodellen

Gesellschaftliche Innovationen:

  • Zusammenführung der Akteur*innen in einem nachhaltigkeitsorientierten IoT-Ökosystem
  • Transparente Informationsgrundlagen und Handlungsempfehlungen für alle Akteur*innen
  • Daraus folgend Anregung zu Verhaltensänderungen im gesamten IoT-Ökosystem

Als langfristiges Potenzial soll das IoT Sustainability Lab zur Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses von IoT und Nachhaltigkeit innerhalb der Länder und zwischen den Ländern der Bodenseeregion beitragen. Dies fördert den sinnvollen Umgang mit IoT-Produkten und das weitere Lernen über deren Produktion und Nutzung im Sinne der Nachhaltigkeit (Reduktion des Ressourcen- und Energieeinsatzes). Der Aufbau von Expertise in der strukturierten Abwägung des Einsatzes von IoT für KMU kann eine Welle an Digitalisierung auslösen und damit im Sinne einer regionalen Innovationsförderung einen substanziellen Beitrag zur nachhaltigen Digitalisierung der regionalen Wirtschaft und Zivilgesellschaft leisten. Das Lab zeigt auf, wie IoT und die damit verbundene Digitalisierung in Produkten, Services und Prozessen genutzt werden können, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zugleich von den Zusatzeffekten eines ökologisch ausgewogenen Handelns zu profitieren. Durch die Etablierung neuer Kooperationen und die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Verwaltung (Schaffung einer Netzwerk-Plattform zum Austausch von Ideen, Ansätzen und Lösungen) wird der Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Partnern im “Ecosystem IoT” gefördert.

Aktuelles aus dem Lab:

14.02.2024 –  Firmenbesichtigung bei Feller by Schneider Electric – Austausch mit dem assoziierten Lab-Partner zur Hard- und Software von IoT-Lösungen im Gebäudesektor

27.12.2023 – Fachlicher Beitrag zum ISGTA-Symposium in Casablanca (Marokko) – Vortragsthema: „Environmental Impact of IoT Devices: A Graph-based Approach“

29.11.2023 – Besichtigung des Bürgerprojekts SoLAR in Allensbach – Einblicke in einen Ansatz zur nachhaltigeren Wärme- und Stromversorgung eines Wohnquartiers

29.11.2023 - Workshop auf dem KNOWLEDGE CITIES WORLD SUMMIT 2024 in Lindau: Wege zu ressourceneffizienteren I(o)T-Lösungen (Green Software Engineering)

20./21.09.2023 - Messeauftritt auf der TECH.CON in Dornbirn: Simulationen für nachhaltigere IoT-Anwendungen im Gebäudesektor

29.06.2023 - Kickoff-Event an der Fachhochschule Vorarlberg: Gemeinsamer Startschuss für die grenzübergreifenden Innovationslabore IoT Sustainability Lab, Sustainable Mobility Lab und Circular Lab

06.03.2023 - Mitteilung des Wissenschaftsverbunds Vierländerregion Bodensee: Gründung der grenzübergreifenden Innovationslabore IoT Sustainability Lab, Sustainable Mobility Lab und Circular Lab ‌

Projektpartner:

  1. Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG)
  2. Zeppelin Universität Friedrichshafen gemeinnützige GmbH (ZU)
  3. Fachhochschule Vorarlberg GmbH (FHV)
  4. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
  5. Ostschweizer Fachhochschule (OST)
  6. Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal (RhySearch)
  7. Universität Liechtenstein (UL)
  8. ANTA SWISS AG (Anta Swiss)
  9. Zumtobel Lighting GmbH (Zumtobel)
  10. International Solar Energy Research Center Konstanz e.V. (ISC Konstanz)

Projektlaufzeit:

01. April 2023 bis 31. März 2027

Projektförderung:

Die Förderung des Labs erfolgt aus Mitteln des Interreg VI-Programms «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein», dessen Mittel vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Schweizer Bund zur Verfügung gestellt werden.

Interreg Logoleiste IoT Sustainability Lab W4 10.10.23

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