Bewährte Praxis, neue Schwerpunkte

 

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Grafik Leitgedanken zur zweiten Phase der DigitalisierungsinitiativeIm Juni 2021 beschloss der Ständige Ausschuss der IBK (Internationale Bodensee-Konferenz) zusammen mit den Regierungsvertreter*innen der zehn Mitgliedsländer und Kantone die zweite Phase der Digitalisierungsinitiative Bodensee, wobei die operative Leitung der Initiative weiterhin beim BZI 4.0 liegt. Die Projektverlängerung umfasst die nächsten drei Jahre von 2022 bis 2024.

Schlüsselthema ist nach wie vor die Digitalisierung: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen zu Digitalisierungsaktivitäten ermutigt werden, sodass der Wirtschaftsstandort Bodensee noch digitaler wird. Neben der Priorisierung von KMU liegt der neue Fokus der zweiten Phase auf institutionell-politischen Herausforderungen, das heißt konkret: Verwaltungstechnische Prozesse sollen künftig innovativer gestaltet werden – Stichwort: Smart Government. Mit technologischen Neuerungen und einem wirtschaftlichen Blick auf den öffentlichen Bereich lassen sich die einzelnen Abläufe nachhaltig optimieren, was einen Mehrwert für die Gesellschaft bietet. Auch die Schnittstellen mit Unternehmen würden somit deutlich effizienter und zeitschonender umgestaltet.

Formate, die sich in der ersten Phase erfolgreich bewährt haben, wie etwa der BODENSEE SUMMIT digital, BODENSEEDIALOG digital oder der KOMPETENZATALS BODENSEE werden in der zweiten Phase fortgeführt. Neu ist dagegen die thematische Schwerpunktsetzung: «Künstliche Intelligenz (2022)», «Mobilität (2023)» sowie «Nachhaltigkeit (2024)». Ein organisches Schaubild spiegelt das neu entwickelte Konzept der Digitalisierungsinitiative 2.0 wider.
 

Ziele von Phase II:

ziele

  • Wissenstransfer und Unterstützungsmöglichkeiten für die KMU-Praxis
    Gesteigerte digitale Innovationskraft von KMU durch Know-how, das in D/B-Formaten gebündelt wird
  • Positionierung der Region („Bodenseeregion als digitaler Leuchtturm-Standort")
    Projektarbeiten wie das digitale Selbstverständnis weisen die Bodenseeregion als wissensbasierter Wirtschafts- und Industriestandort aus
  • Transparenz über die digitalen Stärken der gesamten Region
    Durch den KOMPETENZATLAS BODENSEE und die AG Digitalisierung deutliche Sichtbarmachung von Digitalisierungsaktivitäten
  • Vernetzung der digitalen Akteure in den IBK Ländern und Kantonen
    Expert*innen setzen sich in ihren Netzwerken für neue Synergien ein, die über die Ländergrenzen hinaus gehen
  • Impulse zu digitalen Schwerpunktthemen
    Formate wie der BODENSEEDIALOG digital oder der BODENSEE SUMMIT digital setzen neue Akzente zum Themenbereich Digitalisierung
  • Arbeitsgruppe Digitalisierung Open or Close

    Zur Umsetzung der Digitalisierungsinitiative wird die Arbeitsgruppe Digitalisierung fortgeführt. Durch die Verankerung in der IBK und die Zuordnung zur Kommission Wirtschaft wird die Anbindung an die internationale Bodenseeregion nach außen demonstriert. In der AG werden alle IBK-Mitgliedsländer und -kantone durch ein bis zwei (politisch ernannte) Vertreter*innen aus der Verwaltung repräsentiert, die in ihrer Teilregion mit digitalen Themen und Initiativen bestens vertraut sind. In Ergänzung sollen zukünftig stärker Vertreter*innen aus einschlägigen Institutionen, wie Netzwerken oder Transferzentren, eingebunden werden. Zweimal jährlich finden Arbeitsgruppen-Treffen statt, mindestens einmal jährlich virtuell, um lange Anreisen zu vermeiden. Die Arbeitsgruppe wird durch das BZI 4.0 institutionell koordiniert.

    Durch den Austausch in der AG haben die Mitglieder die Möglichkeit, einen Überblick über und tiefere Einblicke in Digitalisierungsthemen und –initiativen anderer IBK-Teilregionen zu erhalten. Zwischen den AG-Mitgliedern werden kantons- und länderübergreifend Brücken gebaut und Ansprechpartner*innen zusammengebracht. Kooperationen werden angestoßen und gut funktionierende Formate können in die eigene Region übertragen werden.
    Die Fokussierung auf die digitale Transformation von Unternehmen wird neu auf das Konzept des Smart Government erweitert (z.B. über Sonderthemen oder eigene Workshops). Damit wird den IBK-Ländern und –Kantonen eine Austauschplattform für relevante Themen des Smart Government bereitgestellt.

     

    Treffen der AG Digitalisierung 2022:

    • 15. März, 14.00 – 15.30 Uhr
    • 3. Mai, 14.00 – 15.30 Uhr
    • 13. September, 14.00 – 15.30 Uhr
    • 8. November, 14.00 – 15.30 Uhr
  • BODENSEEDIALOG digital Open or Close

    Auch weiterhin soll zweimal jährlich zum grenzüberschreitenden BODENSEEDIALOG digital eingeladen werden, da sich das Workshop-Format in seiner Ausgestaltung bewährt hat. Beim Auftakttreffen haben die Teilnehmer rund 30 neue Ideen, Formate und Themen eruiert, um KMU bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen.

    Der BODENSEEDIALOG digital richtete sich an die verschiedenen Interessensgruppen aus Wissenschaft, Verwaltung, Institutionen und KMU. Ziel ist, allen Akteurs-Gruppen eine gemeinsame Austauschplattform zur Verfügung zu stellen. Zielsetzung des Formats ist es, grenzüberschreitend Bedarfe von und Angebote für KMU zusammenzuführen, aufeinander abzustimmen, gemeinsame Aktivitäten anzustoßen und das Angebot grenzüberschreitend verfügbar zu machen. In der konkreten Umsetzung bietet der BODENSEEDIALOG digital folglich in Arbeitstreffen mit Workshop-Charakter die Möglichkeit, Kompetenzen sowie Initiativen zu Projektthemen zusammen zu bringen und grenzübergreifende Projektgruppen zu etablieren.

    Der BODENSEEDIALOG digital orientiert sich in der zweiten Phase der Digitalisierungsinitiative an den drei jährlichen Themenschwerpunkten Künstliche Intelligenz, Mobilität sowie Nachhaltigkeit. Aus den Themenschwerpunkten werden für KMU relevante Inhalte spezifiziert, über die in einem Impulsvortrag am Anfang eines jeden Dialogs referiert wird. Die anschießenden Workshop-Gruppen ermöglichen Begegnungsräume zu spezifischen Themen, in denen Kompetenzen der Teilnehmer gebündelt, aufeinander abgestimmt, gemeinsame Aktivitäten angestoßen und grenzüberschreitendes Denken und Handeln gefördert wird.

    Aufgrund der anhaltenden Pandemie werden die Arbeitstreffen in der Phase II virtuell umgesetzt.

  • KOMPETENZATLAS BODENSEE Open or Close

    Auf dieser Webseite wurde zur Orientierung und für eine grenzüberschreitende Transparenz eine Vielzahl von digitalen Kompetenzen und Angeboten, wie Initiativen, Hubs & Makerlabs, Bildungsangebote, Awards, digitalen Agenden u.v.m. zusammengestellt.

    Die Bestandsaufnahme und Übersicht über digitale Strukturen, Kompetenzen und Einrichtungen bietet insbesondere KMU Unterstützung auf der Suche nach Ansprechpartner*innen und Kooperationspartner*innen für ihre digitale Transformation. Akteur*innen aus mittelstandsnahen Institutionen und Verwaltungen aber auch Forschenden erleichtert der Kompetenzatlas das Erkennen von Lücken, das Abstimmen von Strategien und die Vermeidung von Doppelstrukturen.

    In der zweiten Phase der Digitalisierungsinitiative sollen die bisher aufbereiteten Inhalte stets aktualisiert werden. Geplant ist der Transparenzausbau nach relevanten digitalen Themen, wie Cybersecurity oder Künstliche Intelligenz.

  • BODENSEE SUMMIT digital Open or Close

    Der BODENSEE SUMMIT digital ist die jährlich stattfindende grenzüberschreitende Leitkonferenz für digitale Innovationen von KMU. Die Konferenz richtet sich deshalb insbesondere an KMU aus der IBK-Region. Die vorangegangenen Events zeigen, dass auch viele Vertreter*innen aus der Wissenschaft, aus Institutionen und der Verwaltung an dem Event teilnehmen. Für jedes kommende Jahr wird ein Sonderthema aus den Themenschwerpunkten Künstliche Intelligenz (2022), Mobilität (2023) und Nachhaltigkeit (2024) bestimmt werden.

    Die Teilnehmer*innen des Summit erhalten konkrete Ideen an die Hand, wie sie die digitale Transformation in ihrem Unternehmen anstoßen und meistern können. Spannende Impulse aus Praxis und Wissenschaft, praxisnahe Workshop-Sessions sowie inspirierende Startup-Pitches vermitteln neuestes Wissen aus Praxis und Wissenschaft. Teilnehmer*innen können sich in die Panel-Diskussion einbringen. Vertreter*innen der IBK-Länder und Kantone werden eingeladen, über Landesstrategien oder ihre Initiativen zur Förderung von KMU zu sprechen.

    Aufgrund der anhaltenden Pandemie und der Ungewissheit über die zukünftige Entwicklung, erfolgt während der Phase II eine virtuelle Umsetzung des Summit. Die Vernetzung nimmt auch in einem digitalen Format einen besonderen Stellenwert ein und soll durch den Einsatz spezieller Tools ermöglicht werden.

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