Am 24. Juni beschloss die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) mit den Vertreter*innen der Regierungen der zehn Mitgliedsländer und Kantone die zweite Phase der Digitalisierungsinitiative Bodensee (2022-2024). Im Rahmen des Strategiegesprächs in Marbach im Rheintal (CH) wurde eine Projektverlängerung mit konkreten Schwerpunktthemen auf den Weg gebracht.

Die IBK-Regierungschefs und Regierungsvertreter an ihrem Treffen in Schloss Weinstein, Marbach, Kanton St.Gallen.Erfreuliche Nachrichten: Als Baustein der IBK-Strategie geht die Digitalisierungsinitiative Bodensee in eine zweite Phase und wird für weitere drei Jahre verlängert. Die neuen Schwerpunkte sind bereits abgesteckt: Fokusthema für das nächste Jahr, 2022, wird die "Künstliche Intelligenz" sein, 2023 steht darauffolgend im Zeichen der "Mobilität" und das Jahr 2024 beleuchtet wichtige Aspekte der "Nachhaltigkeit".

Auch in der zweiten Phase übernimmt die operative Leitung wieder das Bodenseezentrum Innovation 4.0 (BZI 4.0) und bringt bewährte Strategien zum Einsatz. Im Fokus stehen bei allen Aktivitäten kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um diese im digitalen Wandel zu unterstützen.

 

 

 

Die Ziele der IBK Digitalisierungsinitiative lassen sich konkret zusammenfassen:

  1. Transfer des Wissens und Unterstützungsmöglichkeiten für die KMU-Praxis
  2. Positionierung der Region („Bodenseeregion als digitaler Leuchtturm-Standort“)
  3. Transparenz über die digitalen Stärken der gesamten Region
  4. Vernetzung der digitalen Akteure in den IBK Ländern und Kantonen
  5. Impulse zu digitalen Schwerpunktthemen

 Die Formate "BODENSEE SUMMIT digital" und "BODENSEEDIALOG digital" bleiben Teil der Digitalisierungsinitiative und werden ambitioniert fortgeführt. Auch die "Arbeitsgruppe Digitalisierung" wird sich weiterhin treffen und über neueste Vorhaben und innovative Digitalisierungshilfen diskutieren. Projekte wie der "Kompetenzatlas Bodensee" oder das "Digitale Selbstverständnis" werden weitergeführt und stehen KMU wie bisher zur freien Verfügung. Neue Projekte für die zweite Phase sind bereits in Planung. Über alle hier aufgeführten Initiativen lesen Sie mehr Einzelheiten unter der Projektbeschreibung der Digitalisierungsinitiative Bodensee.

 

Zum Bild: Die IBK-Regierungschefs und Regierungsvertreter an ihrem Treffen in Schloss Weinstein, Marbach, Kanton St.Gallen.
(v.r.n.l.) Regierungschef Dr. Daniel Risch vom Fürstentum Liechtenstein; Regierungsrat Patrick Strasser vom Kanton Schaffhausen; Regierungsrat Roland Inauen vom Kanton Appenzell Innerrhoden; Regierungsrat Fredy Fässler (Vorsitz) vom Kanton St.Gallen; Landeshauptmann Markus Wallner vom Land Vorarlberg; Landrat Elmar Stegmann, Lindau für den Freistaat Bayern; der baden-württembergische Staatsminister Florian Hassler; Regierungsrat Ernst Stocker vom Kanton Zürich sowie Regierungsrat Hansueli Reutegger. Nicht abgebildet: Regierungsrätin Carmen Haag, Thurgau.

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