Welche Formen des digitalen Lernens gibt es, welche Veränderungen bringen sie mit sich? Und vor allem: Welche Vorteile bieten sie? Die Antworten lesen Sie in diesem Blogbeitrag zum Thema „Digitales Lernen“.

In einem Unternehmen gibt es jederzeit genug Gründe, die Mitarbeiter weiter- und fortzubilden. Um also auf dem neuesten Stand zu bleiben oder sich komplett neu zu orientieren, gibt es vielfältige Angebote im Bereich E-Learning. Gemeinhin gilt „E-Learning“ als Sammelbegriff für elektronisch unterstütztes Lernen und den Einsatz digitaler Medien. Unterscheiden kann man dabei grob in: nicht-tutorielle web- und computerbasierte Lernformen, Web-basierte Lernformen mit menschlicher Interaktion und der Kombinationen aus „klassischer Lehre“ und digitalem Lernen.

Bei den nicht-tutoriellen web- und computerbasierten Lernformen werden selbstständig Lernprogramme ohne direkten Kontakt mit Lehrenden genutzt. Die Inhalte werden über Datenträger oder online verbreitet. Dazu gehören auch Podcasts, Videos oder Apps.

Zu den Web-basierten Lernformen mit menschlicher Interaktion zählen beispielsweise Foren, Chats, Videokonferenzen oder Webinare. Speziell für Seminare und Unterrichtlektionen können virtuelle Räume konzipiert werden. Lehrende und Lernende kommunizieren über Kamera (Webcam) und dem Computer-Mikrofon miteinander in Echtzeit. Ein zusätzliches Feature ist das sogenannte Desk-Tool, durch das Dokumente und Anwendungen geteilt und gemeinsam bearbeitet werden können. In technischen Bereichen werden z.B. sogar 3D-Räume genutzt, durch die der Aufbau oder die Reparatur von komplexen Maschinen demonstriert und simuliert werden kann.

Zuletzt zur Kombination aus „klassischer Lehre“ und digitalem Lernen: In der Praxis findet man oft Kombinationen mehrerer Lehr- und Lernmethoden. Zum Beispiel treffen sich Teilnehmer einer Fortbildung zeitweise in Präsenz, greifen aber zwischendurch auch auf digitale Angebote zurück, um Wissen selbstständig zu vertiefen oder anzuwenden. Man spricht dabei von Blended Learning, bei dem beide Lernformen im Lehrplan integriert sind. Oft werden auch Lern-Management-Systeme (LMS) als Bestandteil mit integriert, bei denen zum Beispiel Aufgaben zusammengestellt, bearbeitet und ausgewertet werden. Oder digitale Methoden werden direkt im Präsenzunterricht genutzt: Teilnehmer nehmen zum Beispiel über Smartphones oder Tablets an Abstimmungen teil oder beantworten Multiple-Choice-Fragen. Auch interaktive Whiteboards kommen zum Einsatz, durch die der Anschrieb einer Unterrichtsstunde den Teilnehmern im Anschluss zugänglich gemacht wird. Wenn zum Beispiel Mitschriften über Webseiten zur Verfügung gestellt werden, spricht man von Content Sharing.

E-Learning kann dem Lernenden viele Vorteile bieten. Die Lernmethoden können ganz individuell auf den Lerntyp und die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden, sodass diese Art des Lernens als besonders effektiv gilt. Außerdem ist der Lernende weitestgehend räumlich und zeitlich flexibel, da die Lernprogramme auf den Plattformen jederzeit zur Verfügung stehen. Im Fall der Weiterbildung von Mitarbeitern werden so Reisekosten eingespart, die dann zum Beispiel wieder in das große Angebot an E-Learning-Programmen investiert werden können. Neben dem eigentlichen Lernen unternehmensspezifischer Inhalte, übt sich der Mitarbeiter zusätzlich im Umgang mit digitalen Medien.

Außerdem besteht der bedeutendste Vorteil für Unternehmen in der kontinuierlichen Wissensvermittlung der Mitarbeiter. Heißt: Die zwei Termin im Jahr, an denen alle Mitarbeiter für eine Fortbildung angemeldet werden, wird durch den Zugang zu einem E-Learning-Portal ersetzt, sodass Fortbildung über das ganze Jahr flexibel möglich ist.

Weitere Infos dazu finden Sie auf dem Blogbeitrag des Autoren Thomas Horn.


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