Die Schweiz hat alle aktuellen Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2-Infektion) auf dem Online-Portal des Bundesrates zusammengefasst. Für Fragen zum Coronavirus hat das Land eine Infoline eingerichtet, unter der sich Rat suchende Bürgerinnen und Bürger telefonisch melden können. Die Infoline ist täglich (auch am Wochenende) 24 Stunden unter +41 58 463 00 00 zu erreichen, wobei medizinische Fragen nicht beantwortet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Kantone:

Das Bundesamt für Gesundheit stellt auf der Website “So schützen wir uns” einen Coronavirus-Check zur Verfügung. Außerdem wurde vom Bundesamt für Gesundheit ein sehr umfangreicher Katalog mit den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) zusammengestellt, der nach Themengebieten sortiert ist.

Maßnahmen gegen die Ausbreitung        

Die Corona-Verordnung regelt Maßnahmen zur Bekämpfung. Ein FAQ gibt Antworten auf die häufigsten Fragen. Aktuelle Medienmitteilungen des Bundesrates informieren über Maßnahmen.

Informationen für Unternehmen und Selbständige

  • Überbrückungskredite Open or Close

    Alle Unternehmen (Einzelunternehmen, Personengesellschaften oder juristische Personen) mit Sitz in der Schweiz, die wirtschaftlich erheblich von der COVID-19 Pandemie betroffen sind, können bei ihrer Hausbank ein Kreditgesuch einreichen. Unterschieden werden:

    Weiterführende Links:

    Die vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise gelten grundsätzlich auch für die Landwirtschaft.

  • Kurzarbeitergeld Open or Close

    Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden. Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Weitere Informationen zur Kurzarbeiterentschädigung sowie entsprechende Formulare werden auf arbeit.swiss bereitgestellt. Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO informiert über alle relevanten Bestimmungen und Abläufe im Fall der Kurzarbeit-Beschäftigung.

  • Steuererleichterungen und Sozialversicherungsbeiträge Open or Close

    Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen: Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmäßigen Akontobeiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akontobeiträge sind die AHV-Ausgleichskassen.

     

  • Homeoffice Open or Close

    Homeoffice-Pflicht: Homeoffice ist in allen Bereichen Pflicht, in denen es ohne unverhältnismässigen Aufwand möglich ist zu Hause zu arbeiten.

    Maskenpflicht in Innenräumen: Wenn mehrere Personen im selben Raum arbeiten oder zusammen in einem Fahrzeug sind, müssen alle eine Maske tragen. Diese Regel gilt auch bei grossem Abstand.

    Schutz besonders gefährdeter Personen: Besonders gefährdete Personen sind spezifisch geschützt. Sie haben das Recht auf Homeoffice oder einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung.

    Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Website des Bundesamt für Gesundheit BAG...

  • Berufliche Vorsorge Open or Close

    Arbeitgeber dürfen für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge vorübergehend die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Mitteilung des Bundesrats | COVID-19-Verordnung berufliche Vorsorge

  • Übernahme der Testkosten für Personen ohne Symptome Open or Close

    Mehr als die Hälfte der Covid-19-Übertragungen dürfte durch Personen ohne Symptome stattfinden, die gar nicht merken, dass sie infiziert sind. Für die Bekämpfung der Epidemie ist es wichtig, möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus frühzeitig zu erkennen. Deshalb weitet der Bundesrat die Teststrategie aus. Seit dem 15. März 2021 übernimmt der Bund die Kosten für alle Schnelltests.

    Ob der Bund die Kosten für PCR-Tests übernimmt ist abhängig davon, warum Sie sich testen lassen:

    • Kosten für PCR-Tests werden übernommen, wenn Sie sich z.B. aufgrund von Symptomen, einer Meldung der SwissCovid App oder behördlicher/ärztlicher Anweisung testen lassen.
    • Kosten für PCR-Tests werden nicht übernommen, wenn Sie z.B. ein negatives Testresultat für eine Reise benötigen.

    Diese Änderungen gelten seit dem 15. März 2021.

    Weitere Informationen dazu finden Sie hier....

  • Entschädigung für Selbstständigerwerbende Open or Close

    Selbstständigerwerbende, die einen Erwerbsausfall wegen einer bundesrechtlich angeordneten Betriebsschliessung oder des Veranstaltungsverbots erleiden (Art. 6 Abs. 1 und 2 der COVID-19-Verordnung 2), haben Anspruch auf die Entschädigung.

    Die Entschädigung beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen AHV-pflichtigen Einkommens, das vor Beginn des Anspruchs auf die Entschädigung erzielt wurde, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Den Höchstbetrag des Taggelds erreichen Personen mit einem durchschnittlichen Monatslohn von 7350 Franken (7350 x 0,8 / 30 Tage= 196 Franken/Tag). Eine minimale Höhe der Entschädigung gibt es nicht.

    Die Entschädigung wird nicht automatisch ausgerichtet. Anspruchsberechtigte müssen die Entschädigung selber bei der für die Beitragserhebung zuständigen Ausgleichskasse beantragen. Die Ausgleichskasse überweist die Entschädigung anschliessend direkt an die Person. 

  • Förderungen Open or Close

    #LifelongLearning –Schweizer KMU erhalten finanzielle Unterstützung für digitale Weiterbildung ihrer Angestellten: digitalswitzerland und die Hirschmann Stiftung unterstützen Schweizer KMU und Mitglieder der #LifelongLearning Kampagne finanziell bei der digitalen Weiterbildung. Die von Kurzarbeit betroffenen Unternehmen erhalten Zuschüsse, damit die digitalen Kompetenzen ihrer Beschäftigten gefördert werden können.

  • Weitere Hilfen Open or Close

    • Das Raiffeisen Unternehmerzentrum (RUZ) unterstützt Unternehmen in der Coronakrise. Es steht eine Hotline (+041 552 14 14) zur Verfügung. Hier werden Sie an einen krisenerprobten Spezialisten vermittelt, mit dem Sie besprechen, wie Ihr Unternehmen erfolgreich durch die Krise kommen kann, sich Ihr Geschäft schnell stabilisiert und Sie danach wieder durchstarten können.

    • Der Verein ISSS - Information Security Society Switzerland - hat bei den Mitgliedern zwecks kostenloser Unterstützung in Sachen "Cybersicherheit" für KMU angefragt. Ziel ist es, von der Corona-Krise betroffene KMU rasch und kostenlos zu unterstützen durch Fachspezialisten für technische, organisatorische und rechtliche Cybersecurity und Datenschutz.

     Viele weitere Unterstützungsmöglichkeiten und Initiativen des Privaten Sektors finden Sie hier.

     

Informationen für Arbeitnehmer

  • Arbeitsschutz Open or Close

    Der Bundesrat hat am 19. März 2021 das vereinfachte Verfahren für Kurzarbeitsentschädigung (KAE) sowie die Aufhebung der Karenzzeit bis am 30. Juni 2021 verlängert. Die entsprechenden Änderungen der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung treten am 1. April 2021 in Kraft.

    Weitere Informationen zum Arbeitsschutz der Arbeitnehmer finde Sie hier...

    Auf der Online-Plattform EasyGov Help Center finden sich viele Fragen zu den Rechten und Pflichten des Arbeitnehmers aufgelistet.

  • Erwerbsentschädigungen Open or Close

    Der Bundesrat hat Maßnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen bei Erwerbsausfall abzufedern.

    Entschädigung für Eltern

    Eltern mit Kindern unter 12 Jahren, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung der Kinder nicht mehr gewährleistet ist, haben Anspruch auf eine Entschädigung, wenn sie im Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs:

    • obligatorisch bei der AHV versichert sind (also in der Schweiz wohnen oder in der Schweiz erwerbstätig sind); und
    • einer unselbstständigen oder selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen.

    Entschädigung für Personen wegen einer Quarantänemaßnahme

    Personen, die sich in einer ärztlich oder behördlich verordneten Quarantäne befinden, weil sie mit tatsächlich oder möglicherweise infizierten Personen in Kontakt waren oder sind und darum ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, haben Anspruch auf eine Entschädigung, wenn sie im Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs:

    • obligatorisch bei der AHV versichert sind (also in der Schweiz wohnen oder in der Schweiz erwerbstätig sind); und
    • einer unselbstständigen oder selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgehen.

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Alexandra Boger

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