Nutzenbasierter Digitalisierungsnavigator - Wie KMU ihre Digitalisierungsstrategie selbst entwickeln können

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Nutzenbasierter Digitalisierungsnavigator - Wie KMU ihre Digitalisierungsstrategie selbst entwickeln können

Die am Projekt Nutzenbasierter Digitalisierungsnavigator (DigiNav) beteiligten Hochschulpartner haben, im Rahmen des IBH-Labs KMUdigital, einen Navigator mit einer Situationsanalyse, Potenzialanalyse sowie Bewertung unter den Gesichtspunkten Kosten, Nutzen, Risiken, technologischer Machbarkeit, Wettbewerb und soziale Auswirkungen, anhand derer Unternehmen praktische Handlungsempfehlungen ableiten können, entwickelt. Die Ergebnisse liegen nun im Abschlussbericht des Projekts vor.

Schon längst hat die Digitalisierung tiefgreifenden Einfluss auf den privaten und beruflichen Alltag. Auch Unternehmen müssen Lösungen finden, um die Herausforderungen der Digitalen Transformation bewältigen zu können. Diese bringt vielfältige Umbrüche und vor allem technologische Veränderungen mit sich, wie etwa Big Data, Cloud, Industrie 4.0, IoT und Mobile Enterprise – um nur einige Schlagworte zu nennen. Häufig wird Digitalisierung als rein technisches Thema wahrgenommen und viele Unternehmen beschränken sich auf die technologische Einführung. Den Wechselwirkungen mit dem Business, mit Organisationen und Menschen werden dann weniger Beachtung geschenkt. Die Digitalisierung ist aber kein Selbstzweck, sondern muss Nutzen stifen- und kundenorientiert zum Einsatz gebracht werden.

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, sich im Wettbewerb zu positionieren, neue Kunden zu gewinnen und Kunden zu binden sowie die Effizienz und Effektivität der Prozesse konsequent zu steigern. Primär geht es darum, ob und wie durch die Digitalisierung neue Potenziale entstehen und daher neue Antworten auf die in der Unternehmensführung allgegenwärtigen Fragen gefunden werden können. Entsprechend wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung, wie sie das Projekt Nutzenbasierter Digitalisierungsnavigator liefert.

Die Rahmenbedingungen, Zielsetzungen und Anforderungen zum Handlungsbedarf im Bereich der Digitalisierung in KMU produzierende Industrie) weisen eine grosse Varianz auf. Gerade für KMU mit geringem digitalem Background war es bisher kaum möglich, unabhängig von (externen) Partnern einzusteigen, geschweige denn eine Umsetzung zu starten. Solche KMU müssen daher verstehen, welche digitalen Veränderungen überhaupt möglich und sinnvoll sind, und was sie auslösen. Dank diesem Projekt können sie nun abschätzen, welche Bedeutung verschiedene Digitalisierungsansätze für ihr eigenes Unternehmen haben.

Eine seriöse Vorabklärung ist mit Blick auf die Risiken von Digitalisierungsprojekten zwingend. Risiken begegnen die KMU genauso, wenn sie Digitalisierungsprojekte durchführen, als wenn sie diese unterlassen. Der Leitfaden hilft ihnen, diese Risiken zu benennen.

Das Ergebnis zeigt zentrale, für KMUs relevante Digitalisierungstrends auf und ermöglicht anhand von Beispielen, Leitfragen, Bausteinen für Business Cases etc. in den Dimensionen «Prozess-integration», «Geschäftsmodell und Strategie», «Service Transformation», «Produktion» und «Human Resources Management». Die KMU können damit geeignete und nutzenbringende Ansatzpunkte auswählen, sinnvolle Investitionen tätigen und ihre Innovationsfähigkeit fördern sowie einschätzen, wo sich daher eine intensivere Analyse in Form eines (Vor-) Projektes empfiehlt.

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