PROJEKTE

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Intermediäre der Bodenseeregion unterstützen KMU bei ihrer Digitalisierung 

Die industrielle Digitalisierung führt zu radikalen Umwälzungen von Geschäftsmodellen und Prozessketten, die gerade klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) vor sehr große Herausforderungen stellen.

Bodenseemittelstand 4.0 Logo

BodenseeMittelstand 4.0 unterstützt KMU aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein bei der digitalen Transformation, indem die um den See herum vorhandene Expertise von Kammern, Clustern, Wirtschaftsförderern und weiteren mittelstandsnahen Institutionen gebündelt, aufeinander abgestimmt und um ein maßgeschneidertes, überregionales Angebot erweitert wird.

BodenseeMittelstand 4.0 setzt für die Region Ziele:

  • Der regionale Mittelstand nimmt die Digitalisierung als “Chance” wahr und nicht (mehr) als “Risiko”.
  • Experten der Digitalisierung aus Wirtschaft, Wissenschaft und mittelstandsnahen Institutionen rund um den Bodensee sind optimal vernetzt.
  • Der Fachkräftemangel wurde verbessert.
  • Der Anteil an „Digitalgründungen“ ist gestiegen.
  • Die Vierländerregion wird als „digitale Region“ wahrgenommen.
  • Es wird ein aufbereiteter Zugang zur Digitalisierung durch eine überregionale Kommunikation angeboten.

BodenseeMittelstand 4.0 trägt dazu bei, die Vierländerregion in eine intelligente, nachhaltige, und integrative Wirtschaftsregion zu wandeln, die durch ein hohes Beschäftigungs- und Produktivitätsniveau sowie einen ausgeprägten sozialen und territorialen Zusammenhalt gekennzeichnet ist.

Mit einer Laufzeit von vier Jahren bis Ende 2020, wird das Projekt mit rund 1,3 Millionen Euro aus dem Regionalprogramm «Interreg V-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» der Europäischen Union gefördert, das sich auf folgenden Intermediären der Vierländerregion zusammensetzt:

BSM 410x420  logo bzi40 farbe   CyberLago 410x420  Fachhochschule St. Gallen   HSR 410x420 01   HTWG Konstanz  Startfeld 410x420    Digitale Initiativen 410x420   WFB 410x420    WISTO 410x420

 

PROJEKTE

Hochschulen der Bodenseeregion unterstützen KMU bei ihrer Digitalisierung

KMUdigital IBHLabs Logo beschnitten

Der Digitalisierungsprozess ist in vollem Gange. Während einige wenige kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) die digitale Transformation angehen, sehen andere keinen Ansatz, wie sie mit der Digitalisierung starten können. Das Forschungslab KMUdigital, ein Lab der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH, unterstützt KMU der internationalen Bodenseeregion bei der Bewältigung, Umsetzung und Implementierung der rasant fortschreitenden industriellen Digitalisierung, mit dem Ziel, durch den Technologie- und Know-how-Transfer die Region als einen der wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsräume Europas zu sichern.

KMUdigital wurde zunächst für vier Jahre bis Ende 2020 mit 2,3 Millionen Euro aus dem Regionalprogramm «Interreg V-Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» der Europäischen Union gefördert. In sechs Einzelprojekten, mit Projektstart Januar 2017 und Januar 2018, werden konkrete Digitalisierungsthemen für und mit KMU erarbeitet, immer unter den Leitfragen: Wieviel Digitalisierung muss in den Mittelstand? Wieviel Digitalisierung passt in den Mittelstand? Weitere drei Einzelprojekte sind für den Start im Januar 2018 lanciert.

Projektstart: Januar 2017

Digitale Agenda Bodensee (DAB)

Das Projekt DAB beschäftigt sich mit politischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Digitalisierung in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gemeinsam mit KMU erarbeiten die Zeppelin Universität (ZU) mit der Fachhochschule St. Gallen (FHS) und der Hochschule Konstanz (HTWG) zu Themen wie schnelles Internet, Förderprogramme, Netzwerke, Sicherheitsanforderungen, Datenschutz und Mitarbeiterqualifikation den Status Quo, der in einem Grünbuch festgehalten wird. In einem zweiten Schritt werden mit KMU, der Politik und Wirtschaftsverbänden in Workshops über die Themen diskutiert und konkrete Handlungsempfehlung für KMU abgeleitet und in einem Weißbuch zusammengetragen.

Nutzenbasierter Digitalisierungsnavigator (DigiNav)

Der Digitalisierungsnavigator blickt aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf die Digitalisierung. Hierfür entwickelt die FHS in Zusammenarbeit mit der Innerstaatlichen Hochschule für Technik Buchs (NTB), der HTWG Konstanz und Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ein Vorgehen für die systematische Erhebung, Analyse, Priorisierung und Umsetzung der Digitalisierungspotenziale in KMU. Ergebnis des Projektes wird eine Situationsanalyse, Potenzialanalyse und Bewertung sein, anhand derer unternehmen praktische Handlungsempfehlungen für sich ableiten können.

Internationale Musterfabrik (i4Production)

TeaserIn dem Projekt i4Production betreiben die HTWG Konstanz mit der NTB und der Fachhochschule Vorarlberg (FHV) eine international vernetzte Musterfabrik. Die NTB Buchs produziert dafür elektronische und die FHV mechanische Komponenten, die in der Produktionsstraße der HTWG endmontiert werden. Produziert wird ein cyber-physisches System in Form eines Modellfahrzeuges, bei dem der Kunde über eine digitale Plattform sein Produkt selber konfigurieren kann. Das Forschungsprojekt zeigt, welche Maßnahmen auf Unternehmen zukommen, um die Produktion zukunftssicher, effizient und produktiv zu gestalten.

 

Projektstart: Januar 2018

Data Science (Data4KMU)

Die Generierung von Mehrwert aus Daten stellt eine Schlüsseltechnologie für das Design, die Entwicklung und den Betrieb von Produkten und Dienstleistungen dar. An diesem Punkt setzt das Projekt Data4KMU an: KMU aus der Bodenseeregion sollen einfach anwendbare Data Science Instrumente für den direkten Einsatz in Produkten, Services und den damit verbundenen Geschäftsprozessen erhalten. So werden sie befähigt, eine aktive Rolle in den sich neu herausbildenden  Ecosystemen einzunehmen, um sich im Wettbewerb mit Großunternehmen zu behaupten.

Digital Transformation Guide (DigiTraG)

Der Digital Transformation Guide soll KMU ermöglichen, Chancen und Gefahren, die im Zuge der Digitalisierung auf sie zukommen, zu erkennen und selbst proaktiv anzugehen. Hierzu werden interne Startup-ähnliche Innovationsteams mit digitaler Kompetenz aufgebaut. Die Digital Innovation Teams tragen dazu bei, nach und nach die gesamte Organisation über digitale Innovationen zu transformieren. Entsprechende Tools sowie Case Studies werden innerhalb des Projektes aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Digitale Landwirtschaft Bodensee (DigiLand)

Ziel des Projekts ist die Schaffung eines Wettbewerbsvorsprungs der Landwirtschaft in der Bodenseeregion. Hierfür werden Referenzprozesse (Blueprints) und Organisationsmodelle anhand der Anwendungsdomäne Obstbau in der Bodenseeregion erarbeitet und in Form eines digitalen Organisationshandbuches sowie über eine Online-Plattform zur Verfügung gestellt. Die Prozessmodelle können von Betrieben unterschiedlichster technologischer Grundausstattung und Vorkenntnisse adaptiert und schnell umgesetzt werden. Ebenso ist der Aufbau eines Innovationsnetzwerkes „Digitalisierung der Landwirtschaft“ in der Bodenseeregion ein Ziel des Projektes.

 

Ergebnisse aus dem Projekt werden auf regelmäßig stattfindenden KMUdigital-Roadshows vorgestellt und als eBook auf der Website www.kmu-digital.eu veröffentlicht.

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